Inklusion

In Erlangen gibt es unter Beteiligung des Sonderpädagogischen Förderzentrums eine Außenklasse und eine Kooperationsklasse. Der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) berät und kooperiert vor Ort mit allen Regelschulen, die sonderpädagogische Bedürfnisse anmelden. Hier ist besonders an die 30 Grundschulen Erlangens gedacht. An der Ernst Penzoldt Schule gibt es ein ASA-Angebot, bei dem Schüler mit beginnenden Verhaltensauffälligkeiten geeignete Gegenmaßnahmen erfahren. Der MSD betreut die 3 Mittelschulen Erlangens: neben der Ernst-Penzoldt-Schule, die Eichendorff-Mittelschule und die Hedenus-Mittelschule.
Außenklassen sind Klassen der Förderschule an einer allgemeinen Schule, die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen. In Erlangen ist das eine dreijährige Diagnose- und Förderklasse im dritten Schulbesuchsjahr an der Friedrich-Rückert-Grundschule.
Kooperationsklassen sind Klassen der allgemeinen Schule, die Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf besuchen. Eine Lehrkraft der Förderschule betreut die Kooperationsklasse mit mehreren Stunden pro Woche. In Erlangen ist dies eine 5. Klasse an der Hedenusschule Erlangen.

Außerdem werden einzelne SchülerInnen, bei denen entsprechende Voraussetzungen vorliegen und die Möglichkeit einer angemessenen Beschulung besteht, an Regelschulen unterrichtet. (Einzelinklusion)

Stärkung des Entscheidungsrechts für Eltern

  1. Die Förderschule wie die allgemeine Schule bieten verschiedene Wege der Förderung an und können somit beide der geeignete Förder-und Lernort für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf sein.
  2. Die Erziehungsberechtigten entscheiden im Regelfall, ob ihr Kind die allgemeine Schule oder die Förderschule besucht.
  3. Ziel ist es, im Dialog zwischen Eltern und Schule die verschiedenen Lernorte für das jeweilige Kind und die Möglichkeiten des Lernens auszuloten, um den individuellen Lernort auszuwählen und den Bildungsweg des Kindes bestmöglich zu gestalten. Weitere Informationen:www.km.bayern.dewww.schulberatung.bayern.de

    www.meinbildungsweg.de

Inklusives Projekt der Klassen 1c SFZ und 2c FRS im Schuljahr 2015/16:
Die Entwicklung von Raupen zu Distelfaltern

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Jeder Schüler erhält einen Becher mit einer Raupe.
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Jeder Schüler beobachtet und zeichnet täglich seine Raupe.

Film-Link: Eine Raupe bewegt sich im Becher.

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Bereits nach wenigen Tagen sind die Raupen erheblich gewachsen und haben ein Netz aus Fäden gesponnen.
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Die Schüler beobachten ihre Raupen in Bechern.
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Ein Schüler knetet Raupen.
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Die Raupe hat sich an das Vlies im Deckel des Bechers gehängt und verharrt dort in Form eines J.
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Die Raupe hat sich verpuppt. Oben hängt noch die Raupenhülle der letzten Häutung.

Film-Link: Eine Raupe verpuppt sich.

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Das Vlies mit der Puppe wird vorsichtig aus dem Becherdeckel gelöst und in ein Netz eingehängt.
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Die Schüler betrachten eines der Netze mit den darin angehefteten Puppen.
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Die Puppe verfärbt sich nach ein paar Tagen dunkel.

Link zu Zeitraffer-Fotofilm: Dunkle Puppe wird wieder hell:

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Kurz vor dem Schlüpfen des Schmetterlings wird die Puppenhülle wieder hell. Der Schmetterling innen löst sich von der Hülle.

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Foto-Serie eines schlüpfenden Schmetterlings.

Film-Link: Ein Distelfalter schlüpft.

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Der geschlüpfte Distelfalter neben seiner Raupen-und Puppenhülle.
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Im Klassenzimmer wird eine Voliere aufgebaut.In dieser können die Distelfalter frei fliegen und 1-2 Schüler sie dabei von innen aus beobachten.
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Ein Distelfalter am Teppichboden der Voliere.